Dienstag, November 30, 2010

Die Katze hat bisher € 400,- an Tierarztkosten verschlungen und ich frage mich, ob Tier nicht Tier bleiben muss.

Kommentare:

GH hat gesagt…

Wenn man die 400 Euro auf die Lebensjahre (bzw -tage) der Katze umlegt, sieht die Rechnung doch wieder freundlicher aus?!
Und denken Sie immer daran: Ihre Katze ist einmalig!

Geertje hat gesagt…

Sagen's, war ich zu blind für den gestrigen Alternativtitel oder haben Sie ihn nachgeschoben, nachdem ich am Thema vorbeikommentierte?

400 Euro. Hilft es denn? Ich glaube bei solchen Ausgaben immer, dass man sie besser nicht aufsummiert und zu sehr überdenkt. Es mag sein, dass es Schmerzgrenzen geben muss. Aber manchmal ist Geld eben nur Geld. Selbst bei 400 Euro.

F hat gesagt…

ich bin mir ganz und gar nicht sicher.

Jule hat gesagt…

400 euro......gibts ja schöne sachen für zu kaufen.

(ich hatte mal eine schildkröte, homer, die war 5 monate alt und bekam eine lungenentzündung weil sie mit panzerseite ins wasserbecken gefallen war und sich nicht mehr umdrehen konnte. ich war im büro und kam erst stunden später wieder. die tierärztin sagte ja, man könne das machen und das und das noch und dann würde das rund 560 euro kosten und es sei nicht sicher, ob sie dann überhaupt überleben würde. ich habe homischnomi sehr sehr geliebt, aber 560 euro? mein damaliger gedanke war dem ihren sehr ähnlich: tier soll einfach auch tier bleiben und in einigermassen freier wildbahn hätte er nicht überlebt.. man nannte mich damals unmöglich und herzlos. ich bin weder das eine noch das andere:))

Geertje hat gesagt…

Nicht sicher, dass es hilft?

Ich glaube nicht, dass es von außen echten Rat geben kann. Aber ich bin froh, dass neben dem Fakt, dass man eine ganze Menge tun kann, für ein Tier auch Optionen bestehen, es nicht leiden lassen zu müssen.

Als unser Kaninchen sich auf eine eigentlich absurde Weise das Rückgrat gebrochen hatte (Es hatte sich erschrocken. Die Handwerker hatten wir vorher gefragt, ob wir es lieber in einen anderen Raum bringen sollten. Nein, nein, war die Auskunft, bevor der Bohrhammer zum Einsatz kam.), gab es nur eine Prognose. Und da war uns die Spritze lieber. Schock und Trauer gab es trotzdem.

Für mich wäre also eine wesentliche Frage, ob sich das Tier wirklich besser fühlt und der Gewinn an Lebenszeit irgendwie bedeutsam ist (rein zeitlich oder zum Abschied nehmen oder...)

F hat gesagt…

Sie kriegt jetzt jeden Tag zwei Tabletten in Leberwurst eingewickelt und das Fell glänzt wie damals.