Freitag, Juli 22, 2011

Verkürzte(s) Sehnen

Ich halte es ja bekanntermaßen für kindlich, sich selbst anzumalen. Daran ändert sich auch nichts dadurch, dass andere es für eine Wissenschaft halten, die nur Frauen verstehen. Heute habe ich zufällig und aus rein uneigennützigen, edelmütigen, selbstlosen, entsagungsvollen, fast mütterlichen Motiven auf dem Weg zur Arbeit, mithin nahezu zufällig etwas länger hinter einer Frau hergehen müssen, die auf Schuhen mit etwa 9 cm hohen Absätzen lief. Abgesehen davon, dass es auf mich in diesem Fall einen hilflosen und angespannten Eindruck gemacht hat, habe ich mich gefragt, ob diese Geräuschkulisse, dieses dauernde Klack-Klack-Klack, einen nicht irgendwann verrückt werden lässt. Ob man sich nicht irgendwann falsch einschätzt? Wenn mir das nach 2 Minuten 30 schon so geht, wie ist das dann erst, wenn man immer so mit sich selbst herumläuft?

Kommentare:

glam hat gesagt…

whistling in the dark?

F hat gesagt…

so to say.

Anonym hat gesagt…

So is it...