Freitag, Januar 27, 2012

Aber schreien mag sie nicht mehr

War gestern auf dem Guano Apes Konzert im Backstage. Auch wenn es zunächst nicht zündete, hatte es alles, was man braucht: Eine kraftvolle Frontfrau, kreativen Lärm und punkige Klassiker, bei denen die ganze Halle ins Hüpfen kommt. Highlights waren der sentimentale Schlagzeuger, der eigentlich nach der Trennung genug hatte von der "Kack-Band" und nach dem Konzert noch minutenlang Hände schüttelte. Und fünf Minuten, in denen die Band ohne Sängerin dermaßen druckvollen Lärm abgeliefert hat, dass man merkte, diese Typen haben Klasse als Team. Sandra Nasić hat sich vor dem Hintergrund der Stimmentwicklung eine fraulichere Aura zugelegt, was sich ja bereits auf dem neuen Cover ankündigte. Lords of the Boards hätte ich früher gespielt, aber gut.

Kommentare:

Texas-Jim hat gesagt…

Die spielen wieder?

F hat gesagt…

Jo, steht im Internet.

sonali hat gesagt…

ich fand die nicht so fraulich grade gut

F hat gesagt…

Ich auch. Fingernägel in Rötlich und Haarverlängerungen hättens nicht sein müssen. Will halt nicht mehr schreien.

mark793 hat gesagt…

Ich fand ihr Geschrei früher nach zwei, drei Liedern am Stück recht anstrengend zu hören, und dabei erforderte das womöglich nur einen Bruchteil von ihrer Anstrengung, sich dieses Geschrei aus der Lunge zu pressen. Von daher kann ichs ihr nicht verdenken, wenn sie ihren Druck auf die Stimmbänder inzwischen um ein paar Kilobar runtergeregelt hat. Solange sie nicht "Smooth Operator" originalgetreu covert...

F hat gesagt…

Aber diese Kraft...